Brindisi entdecken und besichtigen

Urlaub in Brindisi

Das natürliche Hafenbecken von Brindisi wird von den zwei Meeren – Seno di Levante und Seno di Ponente – regelrecht umarmt. Diese Stadt ist bedeutender Dreh- und Angelpunkt Apuliens sowie Provinzhauptstadt und Bischofssitz. Zur Provinz gehört auch eine kleine Inselgruppe, die miteinander verbunden ist. Der Kanal Pigolati ist der Verbindungsweg ins offene Meer. Bevor Brindisi 244 v.Chr der Herrschaft der Römer unterlag, war sie eine autonome Region, die von ortsansässigen Monarchen regiert wurde. Der Hafen, in bedeutender und strategischer Lage, wurde als das Fenster Richtung Orient bezeichnet. Während der Punischen Kriege wurde er zu einer römischen Basis, Startpunkt zahlreicher christlicher Kreuzzüge und des regen Handelsverkehr als „Koffer der Westindischen Inseln“ bezeichnet. Eine wichtige und dynamische Stadt, die in Kriegszeit (1944) die Italienische Regierung beherbergte. Heute ist Brindisi eine der wichtigsten Hafenstaedte Italiens mit einem internationalen Flughafen (Brindisi Casale).

Stadtverwaltung von Brindisi  

Provinz Brindisi  

Was gibt’s in Brindisi zu sehen und zu tun


Hier erleben Freunde der Archäologie und Geschichte emotionsreiche Momente. Brindisi ist ein kleines Pompei wo zahlreiche Zeugnisse aus der römischen Epoche zu entdecken sind. Allen voran die noch funktionstüchtigen Via Appia und Via Egnazia sowie der Meilenstein, der das Ende der Via Appia zeichnet. Sichtbar sind auch die Ruinen der Thermen und des Aquäduktes von König Klaudius. Zahlreiche Mosaike und Keramikobjekte zeugen von der Anwesenheit verschiedener Zivilisationen. Inmitten der zahlreichen Bauwerke aus der römischen Epoche sticht vor allem die „Rotonda dei Templari“ (Christuskloster der Tempelritter) aus dem 11. – 13. Jhr. Der „palazzo svevo“ von Friedrich II stammt aus dem 13.Jhr. Palazzo Balsamo (14.Jhr.) stammt aus der Renaissance und ist die Perfektion des gotischen Stil. Etwas außerhalb der Stadt ist die Kirche Santa Maria del Casale zu bewundern, die vor allem durch die Polychromie entzückt. Ein äußerst beeindruckender Moment ist der Umzug „Cavallo Parato“, eine antike Tradition aus dem 13. Jhr. Zu Fronleichnam, im Juni, trägt der Erzbischof die Eucharistie, auf einem reich geschmückten Schimmel, durch die Stadt.