Die Geschichte von Apulien, die Frühsteinzeit

Urlaub in Puglia

Kürzliche Studien und Forschungen haben ergeben, dass Apulien bereits vor 80'000 Jahren, in der Frühsteinzeit, bewohnt war. Vor allem in der Region Salento wurden Überreste menschlicher Siedlungen in den Grotten entdeckt. In der Region Ostuni hingegen wurde „Delia“ gefunden, ein weiblicher Menschenaffe, der 25'000 Jahre zurückgeht. Forscher haben herausgefunden, dass Delia zum Zeitpunkt ihres Todes schwanger war; sie wurde somit zur antiksten Mutter der Geschichte. In der Ortschaft Grotta Romanelli in Castro und in der Grotta die Cervi in Porto Badisco wurden unzählige Höhlenzeichnungen (graffiti) aus der Bronzezeit entdeckt. Kürzliche Ausgrabungen haben ein bedeutendes Festungssystem ans Licht gebracht.

Die jüngste Geschichte von Apulien


In den letzten Jahrhunderten war Apulien eine begehrte Errungenschaft und unterlag zuerst den Griechen, welche Ruhm und Reichtum brachten. Gleich danach, im Jahre 1000, zogen die Byzantiner und Goten ein, welche leider nur Zerstörung brachten. Die Region wurde dann von den Venezianern befreit und dann wiederum durch die Normannen besetzt und anschließend unter der Herrschaft von Friedrich II wieder zu glorreichen Zeiten gebracht. Danach wurde sie von den Angiolini und Aragoner dominiert. Dieses turbulente Hin und Her von Völker hat reiche Kunstwerke und architektonische Zeugnisse hinterlassen, die dem Touristen interessante Eindrücke schenken werden. Wenn man in diesem Gebiet Badeurlaub verbringt so kann man daraus auch ein bisschen Kulturferien einrechnen und imposante Kirchen, Kathedralen und Architektur aus dem Barock entdecken, die sonst nur selten in anderen Gebieten Italiens anzutreffen sind.